Die Geschichte vom Haus Hanseat

begannen die Großeltern Friedel und Franz Schnack in Eigenarbeit mit dem Bau des Hotels Haus Hanseat. Franz Schnack war als Hochbauingenieur tätig, und so wurden die Steine für das neue Haus selbst gegossen und vermauert – alle, auch die drei Töchter der Familie mussten mit anfassen. Im Dezember 1956 verstarb Franz Schnack plötzlich an einem Herzinfarkt. Für eineinhalb Jahre lag die Baustelle brach, und Friedel Schnack überlegte, wie es weitergehen sollte. 1958 fiel die Entscheidung zugunsten des Weiterbaus, und im gleichen Jahr noch wurde das neue Hotel fertiggestellt. Zehn Zimmer mit fließend warmem und kaltem Wasser und Vollpension warteten auf die Gäste. Die kamen so schnell, dass sie noch beim Aufstellen der Möbel mithelfen mussten. Eine Etagendusche und zwei Toiletten gab es – das galt als Luxus. Die Tochter Doris arbeitete von Anfang an im Haus mit und übernahm

mit ihrem Mann John das Haus Hanseat. Mit den sich verändernden Ansprüchen begannen sie, das Haus von Jahr zu Jahr zu modernisieren. Soweit es die bauliche Situation zuließ, bekamen die Zimmer Dusche und WC, es gab ein neues Reetdach und einen Insel-typischen Friesenwall. Immer wieder wurden die Zimmer einer Schönheitskur unterzogen. Auch der Gast sollte im Urlaub einen Tapetenwechsel bekommen. So bekam das Haus Hanseat seinen ganz persönlichen Charme.

war es wieder soweit. Ein erneuter Generationswechsel im Haus Hanseat fand statt. Der Sohn von Doris und John Bourne, John Bourne jun. übernahm mit seiner Frau Eva-Maria das Haus. Da der Bau damals durch den plötzlichen Tod von Franz Schnack eineinhalb Jahre still stand, litt die Bausubstanz massiv durch Wind und Wetter. Eine Sanierung war nicht möglich, und so entschlossen wir uns, ein neues Haus zu bauen. Seit Anfang Juni 2007 erstrahlt das Haus Hanseat in neuem Glanz. Es entstand ein anspruchsvoller Neubau, der die Moderne mit der Gemütlichkeit harmonisch vereint. Und natürlich wird auch das neue Haus Hanseat mit dem gleichen persönlichen Charme weitergeführt, den die zahlreichen Stammgäste über die Jahre hinweg zu schätzen wussten.
Jedes Zimmer verfügt über einen ganz besonderen Ausblick auf die Dünen- und Heidelandschaft, und von manchen Zimmern aus können Sie sogar die Nordsee und das Wattenmeer sehen.

JUBILÄUM:
50 Jahre
Hotel „Haus Hanseat“

Haus Hanseat · Dünem Wai 2 · 25980 Rantum/Sylt · Tel. 04651 – 232 56 · info@hanseat-sylt.de